Alpenschnuppertour 2013

Wie war das noch? Was spannendes, was zum spielen und Schokolade?! Ja genau – das alles in einem soll es bitte sehr sein. Nur, dass es hier nicht um Ü-Eier sondern um MBSLK-Ausfahrten geht. Aber eigentlich beschreibt es ganz gut das Anforderungsprofil einer Orga, wenn man den MBSLKlern ein gelungenes Wochenende bieten will. Auf unsere Alpenschnuppertour übertragen hiess das: etwas Kultur zum anschauen, viele schöne Kurven zum austoben und natürlich eine gute Küche für das leibliche Wohl. Also, wenn’s weiter nichts ist … 😉

Nun war dies ja schon unsere 3. Alpenschnuppertour und somit konnten wir auf logistische Erfahrungen zurückgreifen. Mit dem Sulzberger Hof war das Hotel quasi gesetzt, denn dort waren wir 2012 bestens aufgehoben und so wurden für den 13. bis 16. Juni alle Zimmer reserviert. Was kann man einer Truppe zum Thema Sightseeing bieten? Nun, da bietet sich doch der Märchenkönig Ludwig II. an, der im Allgäu mit seinen Schlössern bleibende Spuren hinterlassen hat. Naja, und zum austoben gibt’s nun wirklich genügend Pässe, Kurven und Serpentinen in der Gegend! So sehen also die Eckpunkte der Planung aus. Was daraus in der Praxis wurde soll nun hier geschildert werden.

Sulzberger HofAm Donnerstag, den 13. Juni 2013 traf sich eine bunte Gruppe von 33 Teilnehmern in Sulzberg. Das Allgäu begrüßte uns mit einem strahlend blauen Himmel und als Überraschung erwartete uns eine Abordnung des Allgäu-Stammtischs incl. eines extra für uns angefertigten Begrüßungsbanners! Anton führte uns auf einer Einführungrunde durch die nähere Umgebung, die viele schöne Ausblicke bot und Lust auf mehr machte. Die Gegend ist halt einfach grandios! Danach konnte dann das erste Bier auf der Terrasse genossen werden und der Abend klang mit reichlich Gesprächen der internationalen Clique aus Holland, Belgien, Tschechien und Deutschland aus. Merke: wenn MBSLK unterwegs ist, wird vom Personal Durchhaltevermögen erwartet!

Der Freitag begann etwas bedeckt – über Nacht war eine Gewitterfront durchgezogen und hatte nasse Strassen hinterlassen. Besserung war aber angesagt. So begannen wir unsere Tour vorübergehend geschlossen. 340 Kilometer standen auf dem Programm, das uns zuerst auf Nebenstraßen durch das Voralpenland über den Starnberger See bis Bad Tölz führte. Nach einer kleinen Schleife um Walchensee und Kochelsee wurde eine Brotzeit in der Höhlmühle nahe Murnau eingelegt. Die Strassen waren abgetrocknet und das Dach offen, jedoch verhinderten tiefe Wolken immer noch den Ausblick auf die schönen Berge. Dafür gab es nun Einblicke in das Leben des bayerischen Königs Ludwig II., dessen Schloss Linderhof wir auf dem Weg zurück nach Sulzberg besuchten. Hier war präzise Tourplanung gefordert, denn der Termin für die Gruppenführung musste eingehalten werden. Schloss Linderhof ist das kleinste der Königsschlösser, wurde aber tatsächlich von Ludwig II. bewohnt (im Gegensatz zu Neuschwanstein). Die kurze Führung war natürlich ein Kompromiss – sicher hätte man hier viel mehr Zeit verbringen können, aber durch die Länge der Tagestour ging halt nicht mehr. Schliesslich waren wir ja zum fahren unterwegs.

was für die Sinne

Noch ein Tankstopp zu günstigen Preisen in Reutte, es kam dann auch die Sonne zum Vorschein, und schon machten wir uns auf die letzten Kilometer gen Heimat. Auf der Terrasse war dann erstmal ein Bier angesagt. Jedenfalls für die meisten, einige gönnten ihrem SLK noch eine Wäsche, denn die nassen Strassen hatten ihre Spuren hinterlassen.

Der Samstag begrüßte uns mit Sonnenschein und einem strahlend blauen Himmel. Genau richtig für die geplante Tour durch alpines Gelände! In zweieinhalb Gruppen starteten wir zur Tour, die zum Höhepunkt des Wochenendes gehörte. Während sich hinter Gerhard und Limbi jeweils etwa 8 SLKs einreihten, hatte ich nur noch 2 Autos in der Gruppe. Tja, vielleicht sollte ich doch mal an meinem Image arbeiten … 😉 Jedenfalls hatten wir Glück: das Namlosertal ohne Verkehr, das Hahntennjoch ungehindert hinauf, kein Wohnmobil oder 500er Fiat als Bremsklotz unterwegs, weiter über Imst zum Arlberg – es war einfach schön! Allerdings wirken die im Sommer verlassenen Hotelburgen von Zürs und Lech nicht sehr einladend. Die Mittagspause verbrachten wir wieder im Kanisfluh bei Schnepfau bei schöner Aussicht und gutem Essen. Und weil uns das rauf und runter so gut gefallen hatte, ging’s am Nachmittag nochmal über Faschinastrasse und Furkapass in das Rheintal hinunter. Der blaue Himmel, die hochalpine Aussicht und der Kurvenspass – die 380 Kilometer dieser Tagestour vergingen wie im Flug. Quasi zum auspendeln bot sich dann nach Dornbirn (mit grossem Bodensee-Panorama) die Route über Balderschwang und Riedbergpass an. Dort oben kehrten wir noch zu einem Kaffee ein, wobei einige doch den direkten Rückmarsch mit der Aussicht auf ein gepflegtes Weizen auf der Hotelterrasse vorzogen.

auf dem PassUnsere 3. Alpenschnuppertour klang dann mit einem zünftigen bayerischen Buffet aus, bei dem uns die Küche des Sulzberger Hofs nochmal so richtig verwöhnte. Auch Peter & Monika und Franz vom Allgäu-Stammtisch waren zum Buffet gekommen um den Abend mit uns zu verbringen. Noch lange bis in die Nacht wurde in Grüppchen palavert, drinnen oder draussen. Und ja, ich denke, das mit dem Ü-Ei haben wir hingekriegt.

Auch hier gibt’s natürlich noch mehr Bilder: hier ist die Bildergalerie.

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